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Die Herren von Felben (Velm) gaben dem
Weiler Felben, dem Felbertal und dem Felbertauern den Namen.
Sie zählten wahrscheinlich zu den
Gefolgsleuten, die mit den Grafen von Lechsgemünd aus dem bayerischen
Voralpengebiet in unsere Gegend kamen.
Die Herren von Felben verfügten bei
Sperrten (in der Nähe von St.Johann/Tirol) über einen zweiten, deutlich
größeren Besitz.
Der erste bekannte Vertreter
dieses Geschlechtes, der Edle Kraft (Chrafto) nannte sich
zuerst "vom Pinzgau" und führte ab ca. 1140 das Prädikat "von Felben".
Als edelfreie Vasallen der Grafen von
Lechsgemünd-Mittersill hatten die Felber in Sichtweite des gräflichen
Schlosses den wichtigen Saumweg über den Felberturm zu überwachen.
Mit Gebhard II von Felben (erzbischöflicher
Marschall) erreichten die Felber ihren ersten Höhepunkt. Er wurde 1292 mit Burg und Gericht belehnt.
Als nach seinem Tod nicht sein ältester Sohn Otto zum Pfleger von
Mittersill ernannt wurde, eröffneten dieser und sein jüngerer Bruder Eck
eine heftige, verlustreiche Fehde gegen den Erzbischof.
Nach dem Tode Ottos unterwarf sich dessen
Sohn Heinrich 1333 dem Erzbischof. Es gelang ihm, die Felber erneut in
eine bedeutende Position zu bringen. Er war einer der bedeutendsten
Ministerialen und hatte neben dem Marschall auch noch andere Aufgaben.
1369 kam es zum
Erlöschen der älteren Linie der Felber. Erzbischof Pilgrim II von
Puchheim betrachtete den Besitz als heimgefallenes Lehen und
überlies ihn der Witwe des letzten Felbers und deren zweiten Gatten auf
Lebenszeit.
In der
Folgezeit wurde die kleine Herrschaft Felberturm auf Lebenszeit an
Hofbeamte des Salzburger Erzbischofs als Leibgeding vergeben.
1480:
Der Turm wird unter Erzbischof Bernhard landesfürstlicher
Getreidekasten.
1647 übergibt Erzbischof Paris Lodron seinem Vizekanzler Dr. Volpert Motzl
den Turm und wandelt ihn in ein erbliches Ritterlehen um.
Der Turm
bleibt bis 1812 im Besitz der Familie Motzl.
1812 versteigert die bayerische Regierung den Turm an den Mittersiller Bräuer
Josef Dick.
Es folgen eine Reihe privater Besitzer.
Im 18.Jahrhundert
und noch 1813 und 1814 werden im Turm Passionsspiele aufgeführt.
1936 erwirbt die Marktgemeinde Mittersill den
Turm, dessen Verfall
in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eingesetzt hatte.
1963:
Sanierung des Turmes durch Gemeinde und Land.
1969:
Eröffnung des Heimatmuseums im Felberturm unter Federführung von OSR
Gerbert Lauth.
seither ständige Erweiterung und Ausbau
des Museums und Museumsbezirks.
Obmänner seit Gründung des
Museumsvereins:
Götting, Ferdinand (1961 - 1963)
Dahel, Walter (1963 - 1965)
Lauth Gerbert (1965 - 1997)
Reifmüller Walter (seit 1997)
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